Teilnahme der 5b am europäischen Kreativ-Wettbewerb 2022 zum Thema Nachhaltigkeit!

Das Thema des Wettbewerbs war dieses Jahr „Haltestelle Nachhaltigkeit“. Für die 5. Klassen ging es um die Sensibilisierung für das Insektensterben in Europa und weltweit. Das vorgegebene Motto lautete „Was krabbelt und fliegt denn da?“. Hierfür hat die Kreativklasse 5b nach einer Einführung in die Problematik anhand von Informationsvideos im Kreativunterricht das Gemeinschaftswerk „Unser Blühstreifen der Klasse 5b“ gestaltet. Denn Blühstreifen bieten einen geschützten Lebensraum für Insekten und Kleintiere und tragen somit zur Erhaltung dieser Spezies bei.

Zunächst malten die einzelnen Schüler*innen jeweils ein Blumen-, bzw. Pflanzenbild mit Wasserfarben, welche alle zusammen als Collage hinten an der Klassenwand befestigt wurden. Im zweiten Schritt haben die Schüler*innen mit Fineliner und Filzstiften verschiedene Insekten gezeichnet, ausgeschnitten und ihnen durch Aufkleben im Blühstreifen an der Wand ein gemütliches Zuhause ausgesucht.

Für die Teilnahme am Wettbewerb wurden die Bilder fotografiert und die 10 „besten“ Originale per Post eingeschickt. Ein Bild hat den 3. Preis auf Landesebene erhalten! Herzlichen Glückwunsch Uzeir Abdishakur, Wayne Tang und Maya Venzke! Die Drei sind natürlich stolz wie Oskar : ) Um einen Eindruck der gesamten Collagewand zu erhalten, hat die betreuende Klassenlehrerin Simone Hoever zusätzlich ein Video erstellt. Eine schöne Würdigung und Erinnerung für alle beteiligten Schüler*innen. Bravo Klasse 5b! 

© Simone Hoever

Link zum Wettbewerb:
Vorhang auf für neun Minuten Nachhaltigkeit | Europäischer Wettbewerb (europaeischer-wettbewerb.de)

▶️ Video „Was krabbelt und fliegt denn da?“

© Frank Wagner 2022

Der Q1-Projektkurs „Film ab! – Filmisches Erzählen“ zu Gast beim WDR in Köln!

Im Oktober war der Projektkurs „Film ab! – Filmisches Erzählen“ aus der Q1 auf Exkursion beim Studio Zwei des WDR in Köln. Der Projektkurs beschäftigt sich sonst normalerweise mit verschiedenen Formen und Gestaltungsmitteln von Filmen und Filmgenres, schnupperte dieses Mal aber in die Produktion eines Live-Magazins mit Moderationen, Live-Schalten und Wissensinterviews hinein.

Zu Beginn des Workshops fand eine kurze Einleitung in das duale System der deutschen Fernsehlandschaft statt. Anschließend wurde jedem eine individuelle Aufgabe zugeteilt, die letztlich ein Puzzleteil der großen Produktion darstellte. Aufgaben wie Moderation, Bildschnitt, Tontechnik, Wissens- und Beitragsredaktion, Kameraführung und Aufnahmeleitung wurden verteilt und die Schülerinnen und Schüler arbeiteten eng mit einem WDR-Coach zusammen. 

Am Ende wurde, wie im realen Leben, unter etwas Zeitdruck, das Magazin „knowledge 2 go“ live gedreht und aufgezeichnet – für jeden Aspekt der Aufnahme waren unsere Schülerinnen und Schüler verantwortlich.

Das Ergebnis war ein etwa 20-minütiges Magazin und viele neue Eindrücke, nicht nur was die Live-Fernsehproduktion anbelangt, sondern mögliche Berufswünsche für die Zukunft.

© Lena Kohlhaase

© Frank Wagner 2022

Die GKB musiziert zu St. Martin in Büttgen

Am vergangenen Freitag (04.11.) musizierten 38 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a und der Vororchester der Jahrgangsstufen 7 und 8, erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie, zu St. Martin vor dem Rathaus Büttgen. Die Freude über die vertrauten Klänge traditioneller rheinischer Martinslieder war groß. Viele Kinder, die mit ihren Eltern vor dem Beginn des Martinsumzugs ihre „Mätestüten“ abholten, sangen lauthals mit und spendeten Applaus. Auch der Sankt Martin und Frau Ursula Baum, Bürgermeisterin der Stadt Kaarst und Vorsitzende des Martinsvereins Büttgen e.V., waren voll des Lobes für die musikalische Leistung der Schülerinnen und Schüler. Frau Baum bedankte sich sehr und lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler: „So viele Kinder haben noch nie vor dem Rathaus musiziert, es klingt von Jahr zu Jahr immer besser. Es fühlt sich fast wie früher an, vor der Pandemie“. Der traditionelle Weckmann als kleines Dankeschön durfte natürlich nicht fehlen.

© Sebastian Schmitz

© Frank Wagner 2022

Wege aus der häuslichen Enge

Der Verein der Freunde und Förderer des Kaarster Kabarett- und Kleinkunstprogramms F3k hat sich das wichtige Ziel gesetzt, Jugendliche an das erlebte Theater heranzuführen. Mit diesem Format „Junge Leute lernen Kabarett – Präventionsbereich“ wollen wir zeitgemäße Themen junger Leute aufgreifen und dabei die Möglichkeit geben, sich in eine konzentrierte Kommunikation mit Gleichaltrigen zu begeben, vielleicht sogar selbst Theater zu lernen und sich damit sicher auf der Bühne bewegen lernen, verlässlich zu sein und spielerisch Freude und Ansporn zu erfahren. Es geht immer darum zu zeigen, wie man Problemen vorbeugend begegnen kann. In diesem Projekt „Jugendliche im Lockdown – Wege aus der häuslichen Enge“ ging es darum, beispielhaft festzuhalten, wie die während der häuslichen Quarantäne auftretenden Konflikte zu überwinden sind. Das sollte szenisch in einem Video realisiert werden.

Dieses Projekt begann mit fast einem Jahr Verspätung. Infektionen und Quarantäne der zunächst angesprochenen Jugendlichen sowie lang anhaltende hohe Inzidenzen führten zu einem mehrmaligen Verschieben des Starts und fast zum Abbruch. Im März 2022 kam die Wende mit der Durchführung des Projekts in der Städtischen Gesamtschule Kaarst-Büttgen. 

Die Schülerinnen und Schüler waren von Anfang an mit voller Begeisterung dabei. Damit waren beste Voraussetzungen gegeben, um die Workshops und auch den Drehtag zwischen den Osterferien bis zum Ende des Schuljahrs mit dem erwünschten Erfolg zu nutzen. Dieses enge Zeitfenster war eine echte Herausforderung für alle Beteiligten!

Die jungen Leute haben sich offensichtlich während der Workshops geöffnet und sich getraut, eigene Schwächen spielerisch und auch humorvoll zu zeigen und dabei ein enormes schauspielerisches Potenzial entwickelt. Wie selbstverständlich ist ihr Auftreten! Sicherlich trug dazu auch das Klima im Kurs bei, das von Anfang an stimmte. Das ist sehr bemerkenswert. Denn nur so war es möglich, am Ende des Projekts an nur einem einzigen Drehtag alle Szenen zu filmen.

Das Video zeigt Szenen des häuslichen Alltags von Jugendlichen während der Pandemie und das dabei verstärkt aufgekommene Problem der häuslichen Enge, die zu familiären Krisen führte. Die Schauspielerinnen und Schauspieler entwickelten in den Workshops einige Vorschläge, wie diese Probleme jeweils zu lösen wären. Dieses Video kann daher eine Anregung sein, wie wir in Zukunft einer erzwungenen Enge mit Humor und Entgegenkommen begegnen können. Es geht hierbei im besonderen Maß um Vorbeugen zur rechten Zeit und die Zukunft unserer Kinder.

Für den Verein der Freunde und Förderer des Kaarster Kabarett- und Kleinkunstprogramms, F3k e. V., und die Marandi Stiftung, eine unselbstständige Stiftung unter der treuhänderischen Verwaltung der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Neuss, war die gemeinsame Förderung dieses Projekts eine Herzensangelegenheit.

Gespielt werden die Szenen von Schülerinnen und Schülern des Kurses der 7. Jahrgangsstufe „Darstellen und Gestalten“ der Städt. Gesamtschule Kaarst-Büttgen. Kursleiterin war Julia Schaefer.

Die Leitung der Workshops und die Regie oblagen der Schauspielerin und Regisseurin Susa Weber.

Für die Filmaufnahmen und die Videoproduktion war Timo Vogt verantwortlich.

© Jochen Marzinkowski, Frank Wagner 2022

▶️ Video: Jugendliche im Lockdown – Wege aus der häuslichen Enge

Die Klasse 6e schreibt einen Brief an Queen Elizabeth II. – und erhält eine Antwort!

Im Rahmen der Unterrichtsreihe zum Thema „London“ erarbeitete die Klasse 6e allerhand Plakate, die die schönsten Sehenswürdigkeiten Londons bewarben. Unter ihnen war auch der Buckingham Palace, in dem Queen Elizabeth II. viele Jahre ihrer Regentschaft verbrachte. 

Nachdem die Klasse 6e viel über das 70-jährige Thronjubiläum der Königin am 6. Januar 2022 erfuhr, wollten die Schülerinnen und Schüler ebenfalls einen Glückwunsch aus Deutschland senden. Jeder erstellte ein bunt gestaltetes Bild mit einer „70“ und weiteren Glückwünschen. Die Klasse schrieb sogar eine Karte, die allen formalen Vorgaben eines Briefes an die Queen entsprach. Alles wurde dann mit einem Foto an die Adresse „Her Majesty the Queen, Buckingham Palace, London SW1A 1AA“ per Post geschickt.

Und ein paar Monate später bekamen wir tatsächlich Post vom Buckingham Palace, besser gesagt direkt von Windsor Castle, wo Queen Elizabeth II. derzeit ihren Wohnsitz hat. Stellvertretend richtete uns eine Hofdame (Lady-in-Waiting) den Dank der Königin für die Glückwünsche anlässlich ihres Jubiläums aus. 

Die 6e freute sich sehr über den Brief, welcher nun einen besonders schönen Platz im Klassenraum der 6e erhält.

© Lena Kohlhaase

© Frank Wagner 2022

Schüler*innen der Gesamtschule Kaarst-Büttgen spenden für Flüchtlingsorganisation

In Kooperation mit dem ortsansässigen Minigolfverein HMC Büttgen e.V. hat die Gesamtschule Kaarst-Büttgen eine Spendenaktion in den Wochen vor den Sommerferien gestartet. Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei die Möglichkeit, mit ihren Klassen und Kursen gegen einen geringen Spendenbeitrag Minigolf spielen zu gehen.

Mit großem Erfolg: Insgesamt 16 Klassen und Kurse nahmen an der Aktion teil und erspielten dadurch einen Spendenbetrag in Höhe von 450 Euro. Dieser Betrag wird an die Spendeneinrichtung #leavenoonebehind gespendet, welche sich für mehr Humanität im Umgang mit Flüchtlingen an der europäischen Grenze einsetzt.

Ein besonderer Dank gilt Dirk Mühlenbeck und René Wieser vom Minigolfverein Büttgen, die diese Aktion ermöglicht haben.

Durch die Kooperation zwischen Schule und Verein hat sich auch eine Minigolf-AG gebildet, welche vor den Ferien gestartet ist und auch bis zum Ende der Sommersaison fortgesetzt wird. Die Minigolfanlage ist weiterhin für alle bis zur Winterpause Mitte Oktober geöffnet und der Verein freut sich über jeden Gast.

© Niklas Meisters

© Frank Wagner 2022

Wenn aus Geschichten Geschichte wird …

Es hieß immer, dass die Bevölkerung von Büttgen während der Zeit des Zweiten Weltkriegs fast ausnahmslos katholisch war. Jüdische Mitbürger soll es nicht gegeben haben.

Vor zwei Jahren erfuhr dann Nadine Graber, Lehrerin an der Städt. Gesamtschule Kaarst-Büttgen, in einem Gespräch von einem jüdischen Arzt, der in Büttgen gelebt haben soll: Dr. Winfried Selbiger. Dies nahm sie zum Anlass, gemeinsam mit Religionslehrer Carl-Wilhelm Bienefeld eine Arbeitsgemeinschaft „Jüdische Geschichte in Deutschland“ zu gründen. Die damalige Zeit wird den Schülerinnen und Schülern durch diese Arbeitsgemeinschaft begreifbar gemacht und erhält ein Gesicht.

Nach ersten Rechercheversuchen merkte die Gruppe schnell, dass sie sich Experten mit ins Boot holen sollten. So wurden der Archivar der Stadt Kaarst, Sven Woelke, und der Historiker, Reinhold Mohr, auf das Thema angesprochen. Die Recherchen ließen das Leben des Arztes lebendig werden: Verfolgt, vertrieben, ausgewandert, zurückgekehrt und gescheitert – so lässt sich das Schicksal des jüdischen Arztes Dr. Winfried Selbiger beschreiben.

Unterstützung findet dieses Projekt auch durch die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Büttgen 1415 e. V., die durch den Arbeitskreis „Heimatkunde“ seit vielen Jahren an der Erkenntnisgewinnung und der Einordnung historischer Ereignisse arbeitet. 

Dr. Winfried Selbiger ließ sich 1932 in Büttgen als Hausarzt nieder. Fast zeitgleich mit der Gründung seiner Praxis wurde er Mitglied des Allgemeinen Ausschusses des Vereins St. Aldegundis-Stift Büttgen, der seit 1906 ein Schwesternheim zur häuslichen Krankenpflege und seit 1925 ein Krankenhaus in Büttgen an der Driescher Straße betrieb. Ende Oktober 1933 wurde er von den Nationalsozialisten in Schutzhaft genommen und erhielt ein Berufsverbot. Bei seiner Entlassung aus der Haft erhielt er die Auflage, weder seine Praxis noch seine Wohnung zu betreten und so entschloss er sich, auszuwandern und seine persönliche Freiheit zu retten. 

Er floh nach Tansania. 1954 kam er nach Deutschland zurück und es schlossen sich verschiedene berufliche Stationen an. Ende 1961 bzw. Anfang 1962 verstarb er, ohne dass seine Todesumstände genau geklärt werden konnten. Reinhold Mohr hat die Lebensgeschichte von Dr. Winfried Selbiger niedergeschrieben. Diese wird in naher Zukunft in Buchform veröffentlicht werden. 

Am Rathausplatz in Büttgen, an der Stelle, an der Dr. Selbiger praktiziert hat, wird am 20.10.2022 um 8.45 Uhr ein Stolperstein für ihn verlegt. Dies ist der erste Stolperstein im Kaarster Stadtgebiet. Der Stolperstein soll an ein persönliches Schicksal eines Mitbürgers in Büttgen und an die Judenverfolgung während des Nationalsozialismus erinnern. 

Es ist wichtig, durch diesen Stolperstein ein sichtbares Zeichen der Erinnerung zu setzen. Geschichte wird hierdurch erlebbar und begreifbar.

© Dr. Ulrike Nienhaus

Gestaltung: Stadt Kaarst; Portraitfoto von Dr. Winfried Selbiger: privat (Familienbesitz)

▶️ Evangelische Kirche in Kaarst: Stolperstein in Büttgen

© Carl-Wilhelm Bienefeld, Frank Wagner 2022

Unterrichtsgang zur Hochschule Niederrhein

Kurz vor Ende des Schuljahres fuhren wir, der Grundkurs Ernährungslehre und der Leistungskurs Biologie von Frau Wirth, zur Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach zum Tag der offenen Tür im Fachbereich Ökotrophologie.

Dort angekommen bekamen wir eine kleine Führung zum Gebäude und konnten uns dann mithilfe des Besucherplans frei bewegen. In den verschiedenen Räumen stellten die Student*innen ihre Forschungsprojekte vor und auch wir hatten zahlreiche Möglichkeiten, Dinge auszuprobieren.

Zum Beispiel gab es einen Raum, in dem wir die „Wunderbeere“ (Miracle Berries) probieren durften, welche dann unseren Geschmack von sauer zu süß über eine Dauer von mindestens zwei Stunden veränderte.

Weitere interessante Projekte waren Untersuchungen zur Herstellung eines schmackhaften alkoholfreien Gins, Produktbewertungen von Insektenbrownies oder von Haferdrinks für die zukünftige Herstellung eines Haferdrink-Automaten für den Hausgebrauch. Anschließend hörten wir uns noch einen Vortrag zum Thema „Studieren“ an der Hochschule Niederrhein an, in dem uns die verschiedenen Bereiche und Voraussetzungen für den Studiengang der Ernährungswissenschaften vorgestellt wurden.

Voller Begeisterung über das Erlebte fuhr ich nach Hause: Ernährungslehre ist nun mein Lieblingsfach. 😃

© Joana Monique Grabowski (EF), Nicole Wirth, Frank Wagner 2022

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© Frank Wagner 2022

Wettbewerb der Schulsanitäter

© Ulrike Wünsche, Frank Wagner 2022

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17 Ziele für Nachhaltigkeit

Die Gesamtschule Kaarst-Büttgen ist mit dabei!

Heute ging es für die Jahrgänge 9 bis 13 der Gesamtschule Kaarst-Büttgen bei der Juniorwahl an die Wahlurne.

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. In den letzten Wochen stand das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan und heute ging es – wie bei der „echten“ Bundestagswahl am 26. September 2021 – für die Schüler*innen mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das Wahllokal in der Aula unserer Schule.

Die Wahlhelfer*innen, die vorher die Wählerverzeichnisse angelegt hatten und später die Stimmen auszählen werden, übernahmen aktiv Verantwortung und sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Wahl. Unterstützt wurden sie durch den Wahlvorstand, der aus verschiedenen Schüler*innen der Sozialwissenschaftskurse der Oberstufe gebildet wurde.

Mirco Trampenau, Lehrer für Sozialwissenschaften und Organisator der Juniorwahl an unserer Schule, war mit dem Verlauf des Wahltags sehr zufrieden: „Für die Gesamtschule Kaarst-Büttgen war die diesjährige Teilnahme an der Juniorwahl ein Debüt. Die Schülerinnen und Schüler haben mit großer Freude an der Wahl teilgenommen und sich gerade heute am Wahltag sehr intensiv mit ihren verschiedenen Wahlmöglichkeiten auseinandergesetzt. Es war schön zu sehen, wie die politische Partizipation und die Bundestagswahl so in den Fokus der Jugendlichen gerückt werden konnte.“

Auch aus den Reihen der Wahlhelfer*innen und des Wahlvorstands war das Feedback durchweg positiv: „Das Organisieren des Wahlvorgangs war wegen der ganzen Dinge, an die wir denken mussten, zwar auch anstrengend, hat mir aber trotzdem Spaß gemacht. Man konnte sich ein gutes Bild machen, wie so eine Bundestagswahl funktioniert. Und weil viele von uns erst in ein paar Jahren selbst bei der „richtigen“ Bundestagswahl wählen dürfen, konnten wir heute schon einmal das Gefühl dafür bekommen, wie das so sein wird“, so Erik Hanovsek aus dem elften Jahrgang, welcher am Wahltag tatkräftig an der Wahlurne unterstützte.

Landesweit sind über 4.400 Schulen mit über 1,4 Millionen Schüler*innen am Projekt beteiligt:

https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html

Wahlergebnis

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl wird am Wahlsonntag, den 26. September 2021 um 18:00 Uhr auf http://www.juniorwahl.de veröffentlicht.

Hintergrund Juniorwahl

Die Juniorwahl zur Bundestagswahl wird gefördert durch den Deutschen Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.

Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich schon mehr als 3 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

© Mirco Trampenau, Frank Wagner 2021